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Verletzt.

Ich bin doch irgendwie erstaunt, wie wenig wichtig man f?r andere ist. Ich meine jetzt nicht meine Familie, meinen Liebsten oder die engsten Freunde, aber immerhin einen guten Freund, wie ich dachte. Pustekuchen.
Und gerade, weil ich ihn mag, verletzt mich das. Fehleinsch?tzung (s)einer Person?
Ich f?hl mich gar nicht gut.


25.10.05 23:44


Manchmal

Manchmal bringt er mich auf die Palme, ?rgert mich, geht mir auf die Nerven und macht, da? ich ihn nicht leiden kann. Und manchmal frage ich mich dann, liegt das an ihm oder an meinem Hormonhaushalt.
Gef?hrlich sind solche Tage, kann doch aus einer M?cke ein Elefant und aus einer Lapalie ein handfester Streit werden.
Und manchmal liegen dann auch seine Nerven brach, er gibt mir Kontra, reizt mich noch mehr.
Aber manchmal ist er ein wahrer Engel. Versucht, mir alles recht zu machen, was ja ohnehin nicht geht und gibt sich alle M?he, blo? nicht meinen Unmut zu erregen in diesen Tagen.
Daf?r liebe ich ihn, hoffentlich wei? er das.

24.10.05 22:36


Hmpf

Irgendwie komme ich zu gar nichts mehr, weil ich nur noch unterwegs bin. Wenn ich dann mal f?r ein paar Stunden oder auch eine Nacht zu Hause bin, fehlt mir meistens die Mu?e, meine Gedanken hier zu ?u?ern.

Dabei habe ich viel gedacht in der letzten Zeit.
Aber heute fehlt mir die Lust, alles auseinanderzuklam?sern. In meinem Kopf ist Unordnung.
Ein ander Mal.
20.10.05 20:56


Patch 1.8

Schlimm ists. Heute kam Patch 1.8. Und nachdem man dann endlich mal auf den Server kam, war ich den ganzen Tag ans Spiel gefesselt und es hat riesigen Spa? gemacht.



Nachdem ich umgeskillt hatte, konnte ich mich in eine Eulenbestie verwandeln. Das war vielleicht toll. Ich hatte so viel R?stung, wie mein Lieblingspala und machte mit meinen Zaubern fast so viel Schaden wie ein Schurke. Und dann Silithus. Die halbe Welt war zwar dort, was es teilweise ziemlich nervig machte, aber endlich mal wieder ein paar Quests au?erhalb von Instanzen.
Und dann zum kr?nenden Abschluss einen Lbrs-Raid mit der Gilde. Sogar meine Setschuhe sind gedropt :} Es war sowas von toll, aber kein Wunder, hatten wir doch den weltbesten Krieger dabei und dazu noch den allerbesten Pala, ach und ?berhaupt.
Leider mu?te ich dann wieder auf Heiler skillen und meine Moonkinform war futsch, aber Druiden sind nunmal am besten Heiler.

Mir ist nat?rlich bewu?t, da? die meisten Leser mit meinem Geschreibe hier nicht viel anfangen k?nnen, es sei denn, sie spielen selbst, aber das macht ja nichts.

Heute wurde ich auch schon wieder bekniet, mir doch bitte bitte, einen Hordechar auf dem Syndikat zu machen. Ich bin immernoch nicht so wirklich ?berzeugt davon, aber ich glaub, ein Twink wirds werden. Nat?rlich ein Taurendruide und weil die Weibchen so doof aussehen, mach ich mir ein M?nnchen und das nenn ich Oskar. So.
13.10.05 03:03


Ärger

Manchmal mu? ich mich einfach ?rgern, ob ich will oder nicht. Und dann wundere ich mich manchmal ?ber die Gelassenheit mancher Menschen, die in ihrem Tun nun so ganz und gar nichts Falsches finden k?nnen.
Schlimm.
10.10.05 22:14


Schlaflos

Mich hat sie nun auch gepackt, die Schlaflosigkeit.
Nachdem ich schon in anderen Blogs davon gelesen hatte und auch in Gespr?chen mit Bekannten von deren Schlafst?rungen erfuhr, kann auch ich nicht mehr gut schlafen.
Vielleicht liegts ja am Mond, aber ich habe in letzter Zeit Probleme, einzuschlafen, liege oft stundenlang wach und wenn ich schlafen, habe ich Alptr?ume.
Ich verliere damit fast die Lust, abends (nagut, nachts) ins Bett zu gehen. Dabei schlafe ich eigentlich so gern und freue mich auf meine Tr?ume, an die ich mich, wenn sie sch?n sind, leider viel zu selten erinnern kann.
Vielleicht trinke ich heute Nacht vor dem Einschlafen mal eine hei?e Milch mit Honig.
9.10.05 21:13


Wie ich blogge?!

Heute habe ich eine Mail bekommen, die ich mal nicht sofort gel?scht habe.
In dieser Mail wird man gebeten, an einer Umfrage ?bers Bloggen teilzunehmen.
Da mich selbst die Ergebnisse interessieren und offensichtlich auch kein kommerzielles Interesse dahinter steht, habe ich teilgenommen.
Wer das auch tun m?chte, schaut hier.
Wer mehr ?ber die Hintergr?nde erfahren m?chte, wirft einen Blick hierhin.

5.10.05 23:54


Lust

Nichts ist erregender, als sich gegenseitig hei? zu machen und seiner Lust nicht freien Lauf lassen zu k?nnen.
Sich hei?e Phantasien ins Ohr fl?stern, w?hrend zwei Sitze weiter zeitunglesende, aus dem Fenster schauende, gelangweilte Menschen sitzen.
F?r andere unsichtbare Ber?hrungen, unh?rbare leise Seufzer, unterdr?cktes St?hnen und vor Erregung geschlossene Augen und im Hinterkopf doch immer das Wissen, es jetzt nicht tun zu k?nnen.
In aller ?ffentlichkeit und trotzdem verborgen entbl??te Haut, kratzende Fingern?gel auf hei?em Fleisch, gierige Lippenpaare, die sich suchen, aufeinanderpressen, sich verschlingen.
Durch die Kleidung sichtbare, f?hlbare Erregung, die zu ber?hren man nicht widerstehen kann, egal, da? jeden Moment jemand vorbeigehen k?nnte.
Und man hofft nur noch, da? die Zeit schneller vergeht, man rennt den Weg nach Hause fast, rei?t sich die Sachen vom Leib, springt unter die Dusche, um sich danach noch nass in zweierlei Hinsicht, auf dem K?chentisch v?geln zu lassen. Schnell, hart und unendlich geil.
5.10.05 22:12


Träume

?n letzter zeit kann ich mich ungew?hnlicherweise ab und zu an meine tr?ume erinnern. (schlafe ich zuviel?)

heute morgen hatte ich einen seltsamen traum.

ich wollte heiraten und zwar m. seltsamerweise mu?te er dazu nicht anwesend sein und ich mu?te mich erst taufen lassen (obwohl ich ja schon seit 25 jahren getauft bin).
ich war in einem raum, der einerseits wirkte, wie ein klassenzimmer, andererseits aber auch wie eine kirche gestaltet war und vor eine horde jugendlicher, die sich grinsend zu mir umdrehten, stand ein geistlicher und schaute mich b?se an. er war wohl mit den ganzen jugendlichen, die wie eine berufsschulklasse wirkten, ?berfordert und ich geriet auch gleich in streit mit einer, nachdem ich blitzschnell getauft worden war, ohne wasser, nur mit worten.
ich packte eines, dieser komischen m?dchen am hosenbund und lie? sie einfach auf den bauch fallen. wie eine puppe. komisch.
dann ging ich hinaus. ein riesiges, verschachteltes geb?ude, aber ich fand den weg zur stra?e, verirrte mich in der gro?stadt, aber dann war tatter da und mit ihm zusammen fand ich den weg zur wohnung von r., meinem fr?heren verlobten. was ich da wollte, war mir vorher nicht klar, ich vertr?delte mit tatter noch einige zeit auf bahnh?fen, rolltreppen und in s-bahnen (merkw?rdig, wie oft ich von so etwas tr?ume) und dann betrat ich die wohnung von r. ein merkw?rdig vertrautes gef?hl beschlich mich, sah die wohnung doch aus, wie unsere gemeinsame damals in egestorf. aber ich wu?te, da? nun r. mit seiner neuen freundin k. dort lebte und erkannte neben einigen dingen, die fr?her mir geh?rten, auch vieles, was k. geh?rte und f?hlte mich unwohl.
die ganze wohnung hatte sie umgestaltet, ich wu?te aber noch, wo die toilette war. auf dem weg dorthin, warf ich einen blick durch die terrassent?r und sah uwe und ute dort mit hund und kindern spielen, komisch, fr?her hatten wir keine terrasse und uwe und ute leben in springe.
naja, das badezimmer glich eher einer abstellkammer und war schmutzig, aber die selben h?sslichen fliesen. seltsamerweise stand ein sofa darin und ich benutzte dennoch diese eklige toilette.
dann ging ich mit tatter weiter durch die wohnung, bemerkte ein neues badezimmer, da? sehr nach k.s geschmack eingerichtet zu sein schien, lauter glaskugeln waren dort, ich wei? noch, wie seltsam ich das fand. und dann schauten tatter und ich durch ein gro?es fenster. direkt unter uns in einer hofeinfahrt wurde ein porno gedreht und ich konnte genau zwischen die beine einer sch?nen frau schauen. es war ein buntes durcheinanderger?kel und wir wurden gefragt, ob wir nicht mitmachen wollten, wurden aber von r.s ankunft abgelenkt.
er umarmte mich und ich f?hlte mich komisch. wir tauschten belanglosigkeiten und erz?hlten uns wie immer, da? wir mit unseren "neuen" partnern unheimlich gl?cklich seien.
komischerweise war ich dabei nackt und weil ich wu?te, da? r. das nun nicht mehr mag, bedeckte ich mich mit meinem brautkleid, das aus fast durchsichtigem stoff war.
wir gingen zusammen ins bad und plauderten, als w?re nie etwas zwischen uns geschehen, ich erz?hlte von meiner bevorstehenden hochzeit mit m. und da? ich mich bei ihm schnell noch schminken und zurechtmachen wollte. er schaute mir zu und putzte mit mir zusammen z?hne. komischerweise war das, was ich ausspuckte, kein zahncremeschaum, sondern blut.
r. bekam irgendwelche lustigen ideen in den sinn und umarmte mich von hinten, kitzelte mich und ich mu?te so lachen, da? ich mit der nase in mein blut stupste. tatter war die ganze zeit da und pl?tzlich waren wir wieder in dieser v?llig un?bersichtlichen gro?stadt, unterwegs zu meiner hochzeit.
dabei bin ich wohl erwacht.

komisch.
2.10.05 20:10


Musik

In schicker Abendgarderobe, mit dezent geschminktem Gesicht und gestylten Haaren, ein kleines T?schchen unter den Arm geklemmt traten wir aus der K?lte in die hellerleuchtete W?rme dieses gro?en Veranstaltunghauses in unserer kleinen Stadt. Das Konzert war ausverkauft und es wimmelte nur so von Leuten, da? man aus dem Gr??en gar nicht mehr herauskam.
Wir gaben unsere M?ntel in der Garderobe ab und suchten im gro?en Saal nach unseren Pl?tzen. Da wir (wie so oft) sp?t dran waren, mu?ten wir nicht lange auf den Beginn warten. Die Musiker des Orchesters betraten die B?hne und nahmen ihre Pl?tze ein und schon bald darauf h?rte man die herrliche Kakophonie des Instrumentestimmens. Einen Augenblick sp?ter betrat der Dirigent die B?hne. Applaus brandete auf. Er l?chelte souver?n. Ein (gesch?tzter) Mittvierziger mit leicht ergrautem, korrekt frisiertem Haar, sehr gro?, sehr schlank. In perfekt sitzendem Frack f?hrte er perfekte Verbeugungen auf und schon gings los. Eine Ouvert?re von Schumann. Sehr sch?n. Seinen Taktstock zitternd schwingend verlie? er den Boden um bis zum Ende des St?ckes nicht wieder herunterzukommen. Er tanzte dirigierend zur Musik, die seine Musiker machten und wirkte aufgrund seines frechen L?chelns und seine munteren Bewegungen fast wie eine Parodie seiner selbst. Ich mochte ihn sofort.
Die Musik lie? mich verschwinden. Fort von dieser Welt, hinein in eine andere. Nur allzu schnell aber wurde die Musik vom Beifall des Publikums abgel?st und ich in die Realit?t dieses sch?nen Abends zur?ckgeholt.
Nun war es Zeit f?r den H?hepunkt des Abends. Klavier. Die Spannung war fast sp?rbar, man wartete nur auf sie, die Pianistin. Nur ihretwegen war dieser gro?e Saal einmal ausverkauft.
Applaus brandete auf und ich war - sie zum ersten Mal sehend- entt?uscht. Sie sah aus wie eine (stark) gealterte Puppe. Eine l?chelnde Puppe in einem viel zu jungendlichen, aber sch?nen Kleid, die Haare merkw?rdig frisiert und so sehr fixiert, da? sich keines ihrer blonden Haare beim Verbeugen mitbewegte. Trotzdem war ich fasziniert von ihrer Ausstrahlung. Annerose Schmidt. Sie setzte sich auf ihre Klavierbank und legte die H?nde in den Scho?, wechselte einen Blick mit dem Dirigenten und die Musik begann. Brahms. Das Orchester war zuerst dran, das Klavier schwieg noch und sie sa? da und folgte mit einem leichten Wippen des Oberk?rpers der Musik.
Als ihr Einsatz n?her r?ckte, zuckten ihre Finger im Scho? nerv?s und ungeduldig, konnten es wohl kaum erwarten, die Tasten zu ber?hren. Und dann war es soweit. Kaum erklangen die ersten Tastenkl?nge, ver?nderte sich die Atmosph?re, die die Musik erzeugte. Sie spielte Brahms und sie spielte g?ttlich. Ohne Noten und in einem Tempo, da? man fast Atemlos davon wurde.
In der zweiten Reihe ganz links sitzend hatte ich einen perfekten Blick auf ihre H?nde und war neidisch ob ihrer Gewandtheit. Ihre Finger h?pften, flogen, sprangen, schwebten ?ber die Tasten, da? es nur so eine Freude war und entlockten dem Fl?gen T?ne, die mich wieder in eine andere, tiefere, sinnlichere Welt abtauchen lie?en. Ich geno? es. Sie spielte in perfekter Harmonie mit dem Orchester und war selbst so sehr in der Musik versunken, da? sie der Welt fast ein wenig entr?ckt schien. Sie spielte lange, aber viel zu schnell war es vorbei und tosender Applaus brandete auf. Wir klatschten, klatschten, klatschten, waren alle hingerissen und wollten mehr h?ren, mehr dieser g?ttlichen Musik. Und sie tat uns den Gefallen. Nachdem unser Klatschen sie mehrmals noch auf die B?hne gelockt hatte, schaute sie leicht z?gernd auf den Fl?gel, nahm dann Platz und begeisterte uns mit einem kleinen, aber rasant schnellen und mir leider v?llig unbekannten St?ck. Und auch nach diesem wollte das Publikum mehr, hatte noch immer nicht genug, konnte die Ohren nicht vollbekommen. Wieder diese sympathische L?cheln, ein leicht ratloser Blick, ein Schulterzucken und sie sa? wieder am Steinway und streichelte die Tasten, diesmal langsam, sacht, eine melancholische Melodie hervorkitzelnd.
Danach lie? sie sich auch durch den nicht enden wollenden Applaus nicht nochmal hervorlocken und so mu?ten wir einsehen, da? der H?hepunkt des Abends schon vorbei war. Viel zu schnell.
Nun war Pause und ein Glas Sekt, ein paar angenehme Gespr?che und die angenehme W?rme r?teten meine Wangen.
Dann wieder Musik. Eine Symphonie von Dvorak. Auch wundersch?n. Ich gab mich der Musik hin und beobachtete die Musiker im Orchester. Ein Geiger direkt vor mir, riesig und zu seinem Instrument ?berhaupt nicht passend, spielte unwahrscheinlich gef?hlvoll auf seiner winzigen Violine und dahinter der schmale, schm?chtige Spieler schrubbte auf seiner Viola herum, als wollte er einen Baum zers?gen.
Der Pauker t?nzelte leichtfertig und fr?hlich auf seinen H?uten herum und der Bassist schien darauf bedacht zu sein, seinen ausladenden Bart beim Umgreifen nicht einzuklemmen. Es war herrlich. Und dann auch bald vorbei. Wir holten unsere M?ntel und dr?ngten in der wogenden Masse hinaus in die dunkle K?lte.
Ein wunderbarer Abend.
1.10.05 19:23


nein, heute ist mir ganz und gar nicht nach bloggen, heute werde ich endlich mal wieder spielen. immerhin war ich eine woche abstinent. :}
28.9.05 13:06


Lachen

manchmal kann ich lachen, ohne wirklichen grund, bis mir die tr?nen kommen. einfach so. minutenlang. bis mir der bauch weh tut und ich kaum noch luft bekomme.
neulich war das so.
wir waren unterwegs, lagen fernsehschauend im bett (ja, wenn man keinen fernseher hat, schaut man, wenn gelegenheit da ist, sogar ausnahmsweise mal im bett gern fern) und mich plagte, obwohl ich schon einiges gegessen hatte, ein unbestimmter appetit. also ging ich in die mir fremde k?che, um mir eine asiatische f?nf-minuten-terrine marke noname zu bereiten.
ich f?llte wasser in den wasserkocher, steckte den stecker desselbigen in die steckdose, schaltete ihn ein und ging wieder ins bett. nach ein paar minuten begab ich mich wieder in die k?che, ri? meine asiatische f?nf-minuten-terrine auf und f?llte das wasser bis zum unteren geriffelten rand, schnappte mir einen l?ffel und wollte gerade umr?hren, als ich mich wunderte, warum das wasser nicht dampfte. todesmutig steckte ich meinen zeigefinger in die br?he und erschrak.
eiskalt. das wasser. eiskalt.
schei?e, dachte ich und wollte mich schon ?rgern. tat ich auch, n?tzte aber nichts, denn davon wurde das wasser auch nicht warm. also kramte ich im schrank nach einem topf, was wohl einige ger?usche verursachte, die m. anlockten. auf seine frage hin, was denn los sei, wollte ich schon meckern, weil ich mich ja ?rgerte, aber dann erkl?rte ich es ihm und brach unvermittelt in lachen aus, das mehrere minuten andauerte, ihn ansteckte, und mich v?llig fertig machte. ich kr?mte mich zwischen den k?chenschr?nken, hielt mir den bauch und lachte, lachte, lachte.
herrlich, ich liebe das. es macht unheimlich gute laune und irgendwie auch gl?cklich.
was nat?rlich daran liegt, da? beim lachen endorphine ausgesch?ttet werden, die eine euphorisierende wirkung haben und au?erdem. wer mehr ?ber lachen wissen m?chte, der schaue mal hier.



nachtrag: was ich nat?rlich zu erw?hnen vergessen habe, ist der grund, warum das wasser statt hei? kalt war. der ist folgender: anstelle des steckers f?r den wasserkocher erwischte ich den stecker f?r die kaffeemaschine.
ich stelle fest, menschen, die nach jeder benutzung die stecker ihrer ger?te aus der steckdose ziehen, sind mir irgendwie unsympatisch.
27.9.05 17:10


Wochenende

?ber mein wochenende gibts eigentlich gar nichts zu berichten. sonderlich aufregend war es nicht. trotzdem sehr sch?n, aber auch fast ein bisschen spie?ig.

wir haben freunde besucht und auch verwandte. am sonntag waren wir eine weile im wald, aus welchem ich auch die zecke mit nach hause brachte und ziemlich viele pilze, die ich gar nicht esse.

zu erw?hnen w?re vielleicht noch ein besonders toller film, den wir am freitag bei miq geschaut haben:



Metropolis


ich kannte ihn zwar schon, habe ihn aber mit begeisterung nochmals gesehen. obwohl ein stummfilm, wird er an keiner stelle langweilig, ganz im gegenteil. ich war fasziniert von der ausdruckskraft der schauspieler. sehr sehenswert.
26.9.05 13:35


Viehzeug

heute morgen, nach dem dritten aufwachen lag ich nichts b?ses ahnend im bett und ?berlegte, ob ich mich nun langsam aus den federn erheben sollte, als mein blick pl?tzlich auf einen kleinen schwarzen punkt auf meinem arm fiel.
ich kratzte ein bisschen daran herum, weh tats nicht. komisch. ich schaute genauer hin.
igitt, eine zecke!
wie vom blitz getroffen sprang ich auf und zeigte meinen arm samt zecke erstmal m., der in der k?che derweil damit besch?ftigt war, den erdbeersaft, der auf den boden getropft war, aufzuwischen.im ersten moment dachte ich schockiert, er wische an einer riesigen blutlache.
sonderlich beeindruckt von meinem lebenden mitbewohner war er scheinbar nicht, also verkr?melte ich mich auf der suche nach einer pinzette ins badezimmer. ich verschwendete noch einen gedanken daran, ob ich die zecke jetzt lieber rausdrehen oder einfach ziehen sollte, vielleicht vorher noch mit ?l betr?ufeln oder was man nicht alles mal geh?rt hat. alles quatsch, zack, raus war sie. zum gl?ck komplett. ich wusch mir gleich ausgiebigst den ganzen arm und suchte, weils mir nun ?berall juckte, meinen ganzen k?rper nach weiteren parasiten ab. zum gl?ck vergebens.

ist es nicht eklig, was man alles aus dem wald mit nach hause bringt?
26.9.05 13:12


merkwürdiges

heute morgen bin ich aufgewacht und nahm sofort einen seltsamen, unangenehmen und ziemlich beunruhigenden geruch wahr. irgendwie nach verschmortem kabel, dachte ich. na egal. rumgedreht. weitergeschlafen. eine stunde sp?ter war der geruch noch immer da. ich stand auf. schnupperte mich durch die wohnung, konnte aber nichts ungew?hnliches finden. mein liebster roch sowieso gar nichts. irgendwie ist sein geruchssinn wohl dem rauchen zum opfer gefallen.
aber an schlafen war nun ohnehin nicht mehr zu denken, also gingen wir in die k?che um fr?hst?ck zu machen. dort nahm sogar seine vernebelte nase diesen geruch wahr.
gesucht, nichts gefunden. dann meinte er: vielleicht ist das der fisch.
gestern abend hatten wir ein wenig kabeljaufilet zum auftauen auf ein glasbrett gelegt. ich schnupperte, fand aber, da? der fisch ganz einfach nach fisch roch, so wie fisch riechen mu?.
aber dann.... dann fiels ihm auf. das auftauwasser des fisches tropfte von den brett auf den schrank und von dem schrank weiter nacht unten.... genau auf den dimmer unserer lampe. die lampe ging nicht mehr. vorsichtshalber zog ich mal den stecker raus. dann versuchte ich vorsichtig, den dimmer vom boden zu l?sen, ging nur unter kraftaufwand. das ding war doch tats?chlich am linoleum unserer k?che festgeschmort. ohgott, dachte ich. wir leben noch.
es h?tte auch brennen k?nnen und wir w?ren still erstickt des nachts. aber gl?cklicherweise hats die sicherung rausgehauen, was wir allerdings erst bemerkten, als die kaffeemaschine sich standhaft weigerte, kaffee zu br?hen.
naja. lampe futsch, aber sonst alles heile. gar nicht so schlimm. kaffee gabs dann auch.

?berhaupt geschehen heute komische dinge.
meine waschmaschine h?rt immerzu mitten beim waschen einfach auf. wenn ich dann bissel an den kn?pfen spiele, macht sie weiter. hat sie ein ?bersteigertes aufmerksamkeitsbed?rfnis?

und dann bei myblog: ich wollte jemandem beim anlegen eines blogs helfen. ist ja auch kinderleicht. alles eingestellt bis zur farbe der navigation und der links. was bei mir problemslos klappte, geht heute einfach gar nicht. egal bei welchem layout, egal welche farbe man angibt, egal welcher hintergrund: immer ist die farbe ein schreiendes neongr?n. unsch?n, aber einfach nicht zu ?ndern.
(f?r anregungen um dieses problem zu beheben bin ich dankbar)


jedenfalls ist heute ein komischer tag.
mal sehen, was noch so kommt.

nachtrag: gerade fiels mir ein: die waschmaschine ist b?se auf mich, weil ich unsere zwei einzigen kuscheltiere heute mit hineinstopfte. bestimmt liegts daran. ist ja auch gemein, den kuscheltieren sowas zuzumuten und sicherlich haben die zwei nun die waschmaschine gegen mich aufgebracht, so da? diese jetzt rebelliert.
naja. mal sehen, wer am ende gewinnt.
22.9.05 13:48


in aller frühe

ich hatte ganz vergessen, wie herrlich es sein kann, so fr?h aufzustehen.
alles ist noch ruhig, frisch, unbemenscht, sogar dunkel.
auch die luft riecht morgens anders, besser.
und im moment ohnehin schon wieder nach herbst. der sommer ist vorbei.
ich mag es ganz besonders, diesen geruch am anfang einer neuen jahreszeit. ganz unwillk?rlich kommen erinnerungen an vergangene tage.
und ich mag den herbst. auch, wenn alle welt dem sommer hinterhertrauert, mir ist der herbst fast die liebste jahreszeit. wenn es langsam k?hler wird, morgens die luft so klar ist oder nebelig und die welt sich bunt anzieht.
willkommen herbst.

21.9.05 07:18


geredet

gestern nacht im bett.
es ist gut. noch immer ist nicht alles besprochen, aber das wichtigste und es geht uns besser.
wir wissen wieder, was wir uns wert sind.
21.9.05 07:09


schon wieder

streit.
um eigentlich nichts. warum macht er mich trotzdem immer so w?tend?
eigentlich ist es kein wunder, haben wir ja nach dem letzten wirklich schlimmen streit nichts beredet, nichts gekl?rt, einfach alles in der schwebe gelassen und so sammelt sich mehr unmut an als sein m??te.
ich k?nnte mich ?rgern, aber ich bin ja selbst schuld. wenn er schon nicht den ersten schritt in richtung gespr?ch macht, sollte ich es tun, wie immer.
da? er aber auch immer alles ignorieren mu?. sowas das, was ich ihm sage als auch das, was er hier liest. interessiert es ihn einfach nicht?
ich f?hl mich schlecht.
20.9.05 15:11


zuviel

ich schreibe und schreibe und hab dabei viel mehr im sinn als aus meinen fingern in die tasten str?mt. zuviel, um es geordnet in worten und s?tzen wiederzugeben. sehr viele eindr?cke.
das wesentliche ist in meinem kopf, nicht in meinem worten verblieben.
ich kanns nicht ?ndern.
18.9.05 20:25


Hochzeit

mit manchen menschen harmoniert man einfach nicht, da kann man machen, was man will, toleranz und h?flichkeit hin oder her. jedenfalls ist das bei mir so.

mein onkel hat gestern eine solche frau geheiratet.
ich wei? nicht, ob es daran liegt, da? sie so dominant ist (nein, dominante frauen mag ich einfach nicht, ganz im gegensatz zu dominanten m?nnern ^^) oder daran, da? ich zu wenig selbstbewu?tsein f?r eine solche person habe.

aber nat?rlich hab ich mir dann davon nicht die laune verderben lassen. es war herrlich mal wieder mit meinen eltern und meiner schwester samt ihrem freund zusammensein zu k?nnen und stundenlange fr?hst?cksgespr?che lie?en den tag wunderbar beginnen. als wir halb eins endlich fertig waren mit dem fr?hst?ck und seinen gespr?chen, begann das gro?e anziehen, umziehen, sachen probieren, schminken und all son frauenkram. es war herrlich, weils schon so lange her ist, da? wir drei frauen das zusammen genie?en konnten. zum gl?ck wars dann doch so warm, da? ich mein totschickes kleid anziehen konnte und darin f?hlte ich mich dann auch wirklich wohl.

die trauung fand in irgendeiner freikirche statt und ich fand es dort recht merkw?rdig. ein kirchengeb?ude in dem sinne, wie man sich das nun vorstellt, gab es nicht, nur ein gemeindehaus. das war f?r mich protestantisch erzogene erstmal etwas gew?hnungsbed?rftig. ein gro?er teil der feierlichen atmosph?re ging dadurch verloren, der raum wirkte eher wie ein seminarraum, war allerdings sehr sch?n hergerichtet. der pfarrer oder wie man ihn dort nennen mag duzte gleich alle anwesenden, aber der "gottesdienst" war doch erstaunlich angenehm, selbst wenn jedes vierte wort "herr" war.

naja, geschmackssache. besonders feierlich fand ichs wirklich nicht, aber das ist ja auch geschmackssache. daf?r war die ganze hochzeit auch frei von jeglichem kitsch und klischee, was ich sehr erfreulich fand. kein "bis da? der tod euch scheide", kein brautstrau?werfen, kein albernes paarspiel. daf?r wunderbare musik, live nat?rlich und sehr viele angenehme gespr?che, kreatives programm, organisiert vom sohn der braut, der musiker ist und somit auch pr?destiniert f?r eine solche abendgestaltung.

kurzzeitig h?tte ich mir von der dominanten braut fast noch die herrliche laune verderben lassen, aber ich konnte mich beherrschen. und war dank einiger gl?ser ?u?erst wohlschmeckenden rotweins auch in vorz?glicher stimmung.
der abend ging dann viel zu schnell zu ende und das fr?hst?ck in der ganzen (gro?en) familie war viel fr?h anberaumt f?r mein m?digkeitsempfinden.
viel zu fr?h sind wir dann auch wieder nach hause gefahren, h?tte ich doch gern das buch, welches mir dort in die h?nde fiel, zuende gelesen.
ich werde es nachholen.

was ich allerdings nicht verstanden habe, warum man in diesem alter nochmals heiraten mu?. braucht man dieses verstaubte ritual als best?tigung der liebe zueinander? beide haben geschiedene ehen hinter sich, erwachsene kinder und mir ist nicht ganz klar, warum sie, trotz nachteiliger steuerklasse nun, nochmal geheiratet haben.
aber jeder wie er m?chte.
sch?n wars jedenfalls. :}
18.9.05 20:19


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