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gute laune

wie schön ist es doch, wenn man unverhofft etwas unbezahlbares geschenkt bekommt.

völlig überraschend wurde mir heute eine stunde zeit geschenkt und die ist ja immerzu mangelware.

außerdem bekam ich so unglaublich liebe worte von einem kollegen per mail, dass das grinsen heute partout nicht aus meinem gesicht verschwinden kann

gute laune ist toll.
3.12.09 17:17


selbstverständlichkeiten

ich finde es erstaunlich, wie sehr man sich doch an ganz kleine, selbstverständliche dinge gewöhnt.

da ich mit verdacht auf schweinegrippe krank geschrieben bin, hab ich meinen liebsten gebeten, ein paar tage bei seinen eltern zu bleiben, um die ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

natürlich hat er es nicht bis sonntag abend ausgehalten und kam schon am samstag wieder nach hause. ich hatte mich gut informiert und alles desinfiziert, betten neu bezogen, ständig gelüftet und solche sachen, aber es ist schon schwer, wenn man so eng zusammen wohnt, sich aus dem weg zu gehen.

am schwersten fiel es mir, ihn nicht anzufassen. es ist unglaublich, wie oft man das im laufe des tages tut, selbst wenn man die meiste zeit davon im büro verbringt.
es ist so selbstverständlich, dass man es kaum bemerkt, aber wenn man es plötzlich nicht mehr tun kann, vermisst man es sofort und es fällt unglaublich schwer, "die finger voneinander" zu lassen. eine kleine berührung im vorbeigehen oder ein klaps auf den po fehlt dann genauso sehr, wie sich aneinanderschmiegen und küssen.

wir haben dann beschlossen, dass ich ab sonntag nicht mehr ansteckend bin und wieder ein bisschen gekuschelt.

und irgendwie gehts mir auch schon viel besser
16.11.09 14:47


erschöpft

meine güte, bin ich heute k.o.
ich weiß gar nicht, woran das liegt.


schon auf dem heimweg war ich total schlapp. natürlich wars auf arbeit mal wieder anstrengend, aber auch nicht mehr als sonst.
ich hoffe, ich werde nicht krank.

möglich wäre es schon, immerhin fehlt schon fast die hälfte meiner kollegen und das sind über 50. in so einem großraumbüro steckt man sich eben auch leicht an. obwohl wir natürlich alles mögliche dagegen tun. nicht nur das desinfektionsmittel und die ständig durchwuselnden putzfrauen sowie tücher zum reinigen von tastatur, maus und telefon sollen helfen, uns alle gesund zu halten, heute gab es sogar die möglichkeit, sich im haus impfen zu lassen.
ich halte ja von der ganzen impferei überhaupt nichts, hab mich natürlich nicht impfen lassen.

lieber stärke ich mein immunsystem und das hat bisher auch sehr gut funktioniert. nichtmal als mein liebster neben mir im bett gefiebert, gehustet und geschnupft hat, habe ich mich angesteckt.
aber heute ... irgendwie bin ich schlapp, kopfschmerzig und hundemüde. gerade schon bin ich auf der couch eingeschlafen, dabei habe ich soviel noch zu tun. mal sehen, ob ich mich noch aufraffen kann und mich dann mit einem heißen bad belohne.
12.11.09 20:08


Ein Brief

Lieber D.,

ich hoffe so sehr, dass Du meiner Bitte entsprochen hast und diese Zeilen hier liest.

Ob es richtig ist, Dir zu schreiben, weiß ich nicht zu sagen. Aber ich habe eine ganze Nacht lang darüber nachgedacht und es ist mir einfach ein Bedürfnis.
Natürlich hatte ich Hemmungen, einen privaten Brief hier so offen zu schreiben, aber anders kann ich Dich nicht erreichen. Leider gibt es ja die mir früher bekannte Emailadresse nicht mehr, auch die Handynummer existiert nicht mehr. Auf meine Nachrichten in cc hast Du leider nicht reagiert und auch nicht auf mein Geflüster.


Ich überlege noch immer, warum Du mich ignorierst. Ich kann mich erinnern, dass wir oft "gestritten" haben vor drei Jahren bevor Du doch recht aprupt aus meinem Leben verschwandest. Mein Leben war vor drei, vier Jahren so durcheinander, ich mußte mich darauf konzentrieren, alles neu zu ordnen. Es tut mir leid, wenn Du dabei zu kurz kamst, aber bitte sei gewiß, dass ich Dich niemals verletzen wollte, sollte ich das getan haben.
Ich weiß, dass ich eine ganz schlimme Phase hatte. Ich war ziemlich durch den Wind, aber es ist nunmal nicht immer alles toll und das war eben eine Erfahrung, die ich früher oder später machen mußte. Mein Leben verlief vorher in viel zu geordneten Bahnen. Ich war unerträglich negativ und stand mit selbst im Weg. Ich habe Dir geschrieben, dass man mich so nicht mögen kann, mich auch deshalb zurückgezogen. Es
war richtig so, ich habe das gebraucht, um wieder zu mir selbst zu finden. Letztendlich hat das geklappt, aber natürlich war es mit Verlusten verbunden, die sich kaum oder auch gar nicht verwinden lassen.

Fest steht, dass ich noch immer an Dich denke. Du warst so ein wichtiger Teil in meinem Leben, dass ich Dich auch nicht vergessen kann. Und es schmerzt auch nach drei Jahren noch, nicht mehr mit Dir reden zu können.

Möglicherweise habe ich mich ja getäuscht in dem, was ich Dir für mich zu empfinden unterstellt habe. Vielleicht war ich ja doch nur ein Spielzeug und ein netter Zeitvertreib. Meine Gefühle jedoch gingen darüber hinaus. Und noch jetzt klopft mein Herz schneller, wenn ich an Dich denke.


Ich lese oft die Nachrichten, die sich noch in meiner Postbox befinden und auch die Kommentare im Sb, genau wie die Mails und Chatlogs, die ich von uns gespeichert habe. So sehr sehne ich mich nach Deinen Worten.

Bitte sprich doch wieder mit mir. Du fehlst sehr.

LNS
9.11.09 21:13


kinder, wie die zeit...

ist es nicht merkwürdig, wie manches sich miteinander verknüpft?

neulich habe ich mein kleines, aber sehr volles schmuckkästchen vor mir auf den schreibtisch gekippt.
nach einer halben stunde hatte ich dann alle 13 halsketten, die ich besitze, entwirrt und in die hände fiel mir, lange nicht getragen, das geschenk eines sehr lieben menschen.
so an ihn erinnert, da ich ja schon so lange kaum mehr kontakt zu ihm hatte, wollte ich ihm schreiben, aber mir fielen die richtigen worte nicht ein.
eines abends aber, erinnerte ich mich an sein blog und als ich es aufrief, gab es neue einträge, die ich mit spannung las.
so gern wollte ich ihm auch etwas schreiben, aber es hat ein paar tage gedauert, bis ich mich für ein paar wenige worte entschieden hatte.
noch im überlegen begriffen, hatte ich auf seiner seite gestöbert und bin - huch - über mein eigenes blog gestolpert, das ich ja seit jahren nicht mehr aufgerufen und somit völlig vergessen hatte.
wie in meinem ersten beitrag geschrieben, war es ein vergnügen, in meinen früheren einträgen zu stöbern und vieles, das ich längst vergessen hatte, noch einmal zu erleben.

wie viel passiert doch in so wenigen jahren.

vielleicht schreibe ich einfach weiter hier. egal ob es passt oder nicht. in ein paar jahren werde ich mich freuen, so wie jetzt und wie früher schon, werde ich die welt mit ganz anderen augen betrachten, wenn ich mir überlege, worüber ich am abend schreiben werde.
4.11.09 23:20


Wandel

In den letzten Monaten hat sich so viel getan. Nicht nur meine Lebensumstände haben sich geändert, auch in mir hat sich vieles verändert.
Vielleicht ist es mir deshalb immer schwerer gefallen, hier etwas zu schreiben, denn dieses Blog gehört nicht mehr zu meinem neuen Ich, ist etwas, das ich nicht mehr will, das mir so auch nie richtig gefallen hat, mir daher nicht ans Herz gewachsen ist.
Ich entwickele mich immer weiter, erweitere meinen Horizont und lerne mich selbst und dadurch auch andere immer besser kennen. Darüber möchte ich auch schreiben, aber nicht hier, sondern mehr für mich, anonym.
Deshalb verabschiede ich mich. Das Blog bleibt zwar vorerst bestehen, aber ich werde wohl gar nicht mehr oder wie bisher nur noch selten hier schreiben.
7.7.06 21:05


Vergessen

Ganz vergessen hatte ich diese Seite hier. Allzu viel ist in der letzten Zeit passiert und so ist mein Blog leider zu kurz gekommen und vernachlässigt worden.
Jetzt hat mich zwar Tatti dran erinnert (danke ^^), aber ich bin viel zu benebelt von der Musik, die ich schon den ganzen Abend höre, um Gedanken verständlich formulieren zu können.
Also verschiebe ich es -wie viel zu vieles- auf morgen.
Flucht in Träume.
6.4.06 00:35


Berg und Tal

Meistens geht es mir gut.
Manchmal geht es mir auch nicht gut.
Aber egal, ob es mir gut geht oder schlecht, ich habe immer ein offenes Ohr f?r den Kummer und die Probleme anderer, vor allem meiner Freunde. Ich versuche immer, f?r andere da zu sein und zu helfen, schlage mir N?chte um die Ohren um mir Kummer anzuh?ren und zu tr?sten, nach L?sungen zu suchen oder auch einfach nur da zu sein.
Aber wenn es mir mal nicht gut geht, ist niemand da. Das allein ist verletzend genug, dann aber noch zu h?ren "tut mir leid wenn ich dich alleine lasse, wenns dir nicht gut geht, aber ich meld mich mal wieder wenn du mal wieder nett bist", geht auch ?ber das hinaus, was ich zu ertragen bereit bin. Ist ein solcher Mensch Freund zu nennen? Er, mit dem ich n?chtelang ?ber seine Probleme diskutiert habe, dem ich immer zuh?re und f?r den ich immer versuche, da zu sein?
Aber er ist ja nicht der einzige. Es scheint aller Welt immer schlecht zu gehen und so hat niemand mal Zeit und Lust und Nerv, sich mit mir zu besch?ftigen.
Vielleicht platze ich irgendwann an aufgestautem Kummer.
21.2.06 00:48


Fauler Sonntag


Manche Tage sind einfach wunderbar. Man geht morgens ins Bett, schl?ft bis mittags, wird ohne Wecker wach und beschlie?t, im Bett zu fr?hst?cken, pieksende Kr?mel hin oder her. Dazu ein hinrei?ender franz?sischer Liebesfilm, der bezaubert ohne kitschig zu sein; und danach noch wilde Schmusereien und Innigeres. Kann ein Tag sch?ner sein?
5.2.06 16:31


Mal wieder ein Märchen...

... und noch dazu ein besonders Sch?nes.


Schlechte Nachrichten

Nichts r?hrte sich im Tal der Drachen. Nebel trieb vom nahen Meer herbei und blieb zwischen den Bergen h?ngen. V?gel zwitscherten zaghaft in dem feuchten Dunst und die Sonne verbarg sich hinter den Wolken.

Da huschte eine Ratte die H?nge hinunter. Sie ?berschlug sich, kugelte ?ber die vermoosten Felsen und rappelte sich wieder auf. ?Hab ich's nicht gesagt??, schimpfte sie vor sich hin. ?Hab ich's ihnen nicht gesagt?? Schnuppernd hob sie die spitze Nase, lauschte und lief auf eine Gruppe krumm gewachsener Tannen zu, die am Fu?e des h?chsten Berges standen.

?Vor dem Winter?, murmelte die Ratte. ?Schon vor dem Winter hab ich es gerochen, aber nein, sie wollten es nicht glauben. Sie f?hlen sich hier sicher. Sicher! Pah!?

Unter den Tannen war es dunkel, so dunkel, dass man den Spalt kaum sah, der in der Bergflanke klaffte. Wie ein Schlund schluckte er den Nebel.
?Sie wissen nichts?, schimpfte die Ratte. ?Das ist das Problem. Sie wissen gar nichts von der Welt. Nichts, ?berhaupt nichts.?
Vorsichtig sah sie sich noch einmal um, dann verschwand sie in der Spalte. Eine gro?e H?hle verbarg sich dahinter. Die Ratte huschte hinein, aber sie kam nicht weit. Jemand packte ihren Schwanz und hob sie in die Luft.
?Hallo, Ratte! Was machst du denn hier??

Ratte schnappte nach den pelzigen Fingern, die sie festhielten, aber au?er ein paar Koboldhaaren bekam sie nichts zu fassen. W?tend spuckte sie sie aus.
?Schwefelfell!?, fauchte sie. ?Lass mich auf der Stelle los, du hohlk?pfige Pilzfresserin! Ich habe keine Zeit f?r Koboldscherze.?
?Keine Zeit?? Schwefelfell setzte Ratte auf ihre Pfote. Sie war noch ein junges Koboldm?dchen, klein wie ein Menschenkind, mit geflecktem Fell und hellen Katzenaugen. ?Wieso, Ratte? Was hast du denn so Wichtiges vor? Brauchst du einen Drachen, der dich vor hungrigen Katzen besch?tzt??

?Es geht nicht um Katzen!?, zischte Ratte w?tend. Sie mochte Kobolde nicht. Aber alle Drachen liebten die Pelzgesichter. Sie lauschten ihren seltsamen kleinen Liedern, wenn sie nicht schlafen konnten. Und wenn sie traurig waren, konnte niemand sie besser tr?sten als so ein frecher, nichtsnutziger Kobold.

?Wenn du es wissen willst, ich habe schlechte Nachrichten, sehr schlechte?, n?selte Ratte. ?Aber die werde ich nur Lung erz?hlen, ganz bestimmt nicht dir.?
?Schlechte Nachrichten? Pfui, Schimmelpilz. Was denn f?r welche?? Schwefelfell kratzte sich den Bauch.
?Setz - mich - runter!?, knurrte Ratte.
?Na gut.? Schwefelfell seufzte und lie? Ratte auf den felsigen Boden h?pfen. ?Aber er schl?ft noch.?
?Dann werde ich ihn wecken!?, fauchte Ratte und lief tiefer in die H?hle hinein, dorthin, wo ein blaues Feuer brannte und Dunkelheit und N?sse aus dem Bauch des Berges vertrieb. Hinter den Flammen schlief der Drache. Er hatte sich zusammengerollt. Den Kopf hatte er auf die Tatzen gelegt. Sein langer, gezackter Schwanz ringelte sich um das w?rmende Feuer. Die Flammen lie?en seine Schuppen leuchten und warfen seinen Schatten an die H?hlenwand. Ratte huschte auf den Drachen zu, kletterte auf seine Tatze u
nd zupfte ihn am Ohr.

?Lung!?, rief sie. ?Lung, wach auf. Sie kommen!?
Verschlafen hob der Drache den Kopf und ?ffnete die Augen.
?Ach, du bist es, Ratte!?, murmelte er. Seine Stimme war ein bisschen rau. ?Ist die Sonne schon untergegangen??
?Nein, aber du musst trotzdem aufstehen! Du musst die anderen wecken!? Ratte sprang von Lungs Pfote und lief unruhig vor ihm auf und ab. ?Ich habe euch gewarnt. Aber ihr wolltet ja nicht h?ren.?
?Wovon redet sie?? Fragend sah der Drache zu Schwefelfell hin?ber, die sich ans Feuer gesetzt hatte und an einer Wurzel knabberte.
?Keine Ahnung!?, schmatzte Schwefelfell. ?Sie redet schon die ganze Zeit so wirres Zeug. Es passt eben nicht viel Verstand in so einen kleinen Kopf.?

?Ach ja?? Ratte schnappte emp?rt nach Luft. ?Das, das ...?
?H?r nicht auf sie, Ratte!? Lung stand auf, reckte den langen Hals und sch?ttelte sich. ?Sie hat schlechte Laune, weil ihr Fell feucht ist von dem Nebel.?
?Ach was!? Ratte warf Schwefelfell einen giftigen Blick zu. ?Kobolde haben immer schlechte Laune. Seit Sonnenaufgang bin ich auf den Pfoten, um euch zu warnen. Und was ist der Dank?? Ihr graues Fell str?ubte sich vor ?rger. ?Ich muss mir ihre pelzigen Dummheiten anh?ren!?
?Wovor denn warnen?? Schwefelfell warf den abgeknabberten Rest ihrer Wurzel gegen die H?hlenwand. ?Bleichstieliger Sch?pperling! Wenn du nicht endlich aufh?rst, es so spannend zu machen, bind ich dir einen Knoten in den Schwanz!?

?Schwefelfell!? Lung schlug ?rgerlich mit der Tatze ins Feuer. Blaue Funken flogen dem Koboldm?dchen auf den Pelz und erloschen dort wie winzige Sternschnuppen.
?Ja, ja, schon gut!?, brummte sie. ?Aber diese Ratte kann einen wirklich verr?ckt machen mit ihrem ewigen Drumherumgerede.?
?Ach ja? Dann h?r mir jetzt mal zu!? Die Ratte richtete sich zu ihrer vollen Gr??e auf, stemmte die Pfoten in die Seiten und bleckte die Z?hne.
?Diiieee Menschen kommen!?, fauchte sie so schrill, dass ihre Stimme in der H?hle widerhallte. ?Die Menschen kommen! Wei?t du, was das hei?t, du bl?tterw?hlender, pilzfressender, zottelk?pfiger Kobold? Sie kommen hiiiierheeer!?

Totenstill war es pl?tzlich.
Schwefelfell und Lung sa?en da wie erstarrt. Nur Ratte zitterte immer noch vor Wut. Ihre Schnurrbarthaare bebten und ihr Schwanz zuckte auf dem H?hlenboden hin und her.
Lung regte sich als Erster wieder.
?Die Menschen??, fragte er, beugte den Hals und hielt Ratte seine Tatze hin. Mit beleidigter Miene trippelte sie hinauf. Lung hob sie vor seine Augen. ?Du bist sicher??, fragte er.
?Ganz sicher?, antwortete die Ratte.
Lung senkte den Kopf. ?Es musste so kommen?, sagte er leise. ?Sie sind schon ?berall. Ich glaube, es werden immer mehr.?
Schwefelfell sa? immer noch da wie bet?ubt. Pl?tzlich sprang sie auf und spuckte ins Feuer. ?Unm?glich!?, rief sie. ?Hier ist nichts, was sie m?gen. Gar nichts!?

?Pah!? Die Ratte lehnte sich so weit hinunter, dass sie fast von Lungs Tatze kippte. ?Rede nicht so einen Unsinn. Du warst doch selbst schon bei den Menschen. Es gibt nichts, was sie nicht m?gen. Es gibt nichts, was sie nicht haben wollen. Hast du das schon vergessen??
?Ja, ja, schon
gut!?, brummte Schwefelfell. ?Du hast Recht. Sie sind gierig. Sie wollen alles f?r sich.?
?Ja, das wollen sie!? Die Ratte nickte. ?Und ich sage euch, sie kommen hierher.?

Das Drachenfeuer flackerte. Die Flammen sanken zusammen, bis die Dunkelheit sie fra? wie ein schwarzes Tier. Nur eins lie? Lungs Feuer so schnell verl?schen: Traurigkeit. Der Drache blies sacht auf den felsigen Boden und die Flammen flackerten wieder auf.
?Das sind wirklich schlimme Neuigkeiten, Ratte?, sagte Lung. Er lie? Ratte auf seine Schulter springen und ging langsam auf den H?hlenausgang zu. ?Komm, Schwefelfell?, sagte er. ?Wir m?ssen die anderen wecken.?
?Na, die werden sich freuen!?, knurrte Schwefelfell, strich sich das Fell glatt und folgte Lung hinaus in den Nebel.

Cornelia Funke: "Drachenreiter"

Dies ist der Beginn eines besonders lesenswerten Buches, welches ich Dank eines wunderbaren Menschens entdeckte, von ihm geschenkt bekam und in nur wenigen N?chten verschlang. Es hat mich in eine andere Welt entf?hrt und tr?umen lassen.



(MiQ, ich hoffe, Du bist damit einverstanden und mir nicht b?se, dass ich mir dein so toll gezeichnetes Drachenbild ausgeliehen habe )
31.1.06 02:35


immer...

... nehme ich mir vor, zu schreiben, aber nie tue ich es. Warum nur? Ich habe zwar nun endlich meinen Wow-Account gek?ndigt, aber trotzdem ist mein Tag jeden Tag so ausgef?llt, dass ich gar nicht dazu kommen w?rde, wenn ich nicht etwas anderes daf?r weglasse. Jetzt, nachts, bin ich meist in so melancholischer Stimmung, dass ich mir das Schreiben lieber verkneife. Obwohl ich nicht traurig oder deprimiert bin. Mich macht die Dunkelheit einfach oft melancholisch, vielleicht auch besonders im Winter. Ich sollte mal wieder ?fter nach drau?en gehen, an die frische Luft, in die Natur. Licht tut gut. Leben auch.
Neulich war die Saale zugefroren, das hat mir gefallen. Und in meinem Kopf herrscht ein Gedankendurcheinander, kein negatives.
31.1.06 01:47


weil...

... es ja Menschen gibt, die nicht wissen, was ein Eumel ist und ich gerade kein Photo habe, habe ich mal meine k?nstlerischen F?higkeiten spontan walten lassen und dabei ist folgendes entstanden:



... und weil ich nicht wei?, wie Wirsing in ?sterreich genannt wird:



;]
17.1.06 23:15


verzaubert

?bers Wochenende bin ich weggefahren, mitten hinein in eine dicke Nebelsuppe. Merkw?rdigerweise wird Nebel fast immer mit Negativem in Verbindung gebracht und selbst mir ists ziemlich unheimlich, bin ich im Nebel allein. Wahrscheinlich h?tte ich "Nebel des Grauens" nicht sehen sollen. Aber auch in Geschichten und M?rchen kommt fast immer B?ses aus dem Nebel. Dabei ist er so sch?n. Weich und wei? und leise, wie Watte. Er macht alles angenehm verschwommen und unklar, verdeckt das h?ssliche und h?llt die Welt in milchige Unwirklichkeit.
Aber als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, erschien mir alles wie verzaubert. Als w?re die Schneek?nigin vorbeigegangen und h?tte mit ihrem eisigen Atem die Welt ber?hrt. Alles, wirklich alles war von Rauhreif ?berzogen. Die B?ume ringsum sahen aus wie aus wei?em Glas geblasen und selbst die tristen braunen Gr?ser und grauen Spinnweben erstrahlten in glitzerndem Wei?, umh?llt vom Nebel. Da die Sonne den Nebel nicht durchdrang, blieb der kalte, wei?e Glitzer den ganzen Tag und als ich durch die Landschaft nach Hause fuhr, kam ich mir vor wie in einem Feenwald.
15.1.06 20:48


tz

MiQ kritisiert mich. Ich sollte wohl mal wieder mehr schreiben, wenn ich nur w??te was. Ich hab ohnehin nur noch negative Gedanken und die behalten ich lieber f?r mich.
30.12.05 20:24


Stimmungen

Gerade im Moment erlebe ich Stimmungen sehr intensiv. Ich werde unversehens von einer in die n?chste geworfen, manchmal reichen daf?r schon ein paar Worte eines mir lieben Menschen, so wie eben.
Dabei sind solche Stimmungen nicht einmal klar abgegrenzt, nicht genau beschreibbar, bestehen eher aus einen Gemisch von Empfindungen als nur aus einer einzigen klar fassbaren Gef?hlsregung.
Gerade f?hle ich eine Traurigkeit, die aber nicht unbedingt meine ist, und Melancholie, die sehr wohl zu meinem Wesen geh?rt. Vor ein paar Minuten war davon noch nichts zu sp?ren, meine Laune war gut, sogar heiter. Jetzt bin ich nachdenklich und ernst, was ja nichts schlechtes ist, aber es mischen sich noch undefinierbare Empfindungen dazu, die mir ein merkw?rdiges Gef?hl in den Bauch zaubern.

Ich werde ein bisschen lesen.
8.12.05 18:57


lustlos

mir ist voll und ganz die lust am schreiben abhanden gekommen und ich wei? nichtmal, wieso.
es liegt nicht am spielen, das habe ich mittlerweile reduziert, sogar einen halbwegs geregelten tagesablauf habe ich mir wieder angew?hnt und es passiert eigentlich auch genug, ?ber das zu schreiben sich lohnen w?rde.
aber vielleicht ist es auch gerade zuviel und ich wei? nicht recht, wo ich beginnen soll. mir gehen unz?hlige gedanken durch den kopf und ich wei? nicht, welchen ich zuerst beschreiben soll. also lasse ich es lieber ganz.

heute aber bin ich in einer ganz merkw?rdigen stimmung, ?ber die ich eigentlich auch gar nicht mehr schreiben m?chte, als dass sie da ist. und pl?tzlich fiel mir wieder mein blog ein, das ich schon ganz aus meinen gedanken verbannt hatte.

diese paar worte gen?gen mir dann aber auch schon wieder und ich hoffe, ich werde nicht allzulang wortlos bleiben.


4.12.05 16:37


ich spiele zuviel, viel zu viel. so viel, da? ich nachts schon davon tr?ume. nicht nur einmal, sondern ?fter.
ich mu? mich zusammenrei?en und mich z?geln. aber ich h?nge auch so sehr an den menschen mit denen ich spiele.
aber ich werde wohl trotzdem am wochenende wegfahren, um gar nicht die m?glichkeit und zeit zu haben, das spiel auch nur zu sehen.
schlimm ist es.

sogar zum schreiben hier habe ich kaum lust. was sollte ich auch schreiben, beim spielen erlebt man ja nichts.
:/
11.11.05 01:37


Seltenes

Heute ist sehr viel Seltenes passiert.
Gleich zu Anfang habe ich ein Haus ?bersehen. Eigentlich wars gar nicht klein, aber ?bersehen hab ichs trotzdem.
Dann hab ich wegen der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft eines sehr sehr sehr netten Menschen meinen Zug verpasst. (Ist mir wirklich fast noch nie passiert und sowieso nie, weil jemand nett zu mir war.)
Au?erdem hab ich meine Tante zu Gesicht bekommen und meine Eltern sind mir erstaunlicherweise mal auf die Nerven gegangen, was auch nicht gerade oft vorkommt.

Und zum Abschluss hab ich heute seltenerweise riesigen Appetit auf Kakao. Eigentlich mag ich keine Milch, aber genau jetzt in diesem Moment w?rde mich ein hei?er, schokoladiger Kakao gl?cklich machen. Hoffentlich hab ich noch Milch im K?hlschrank.
1.11.05 21:57


Krank.

Ob ich da bin oder nicht, ist ganz egal. Da? ich weg bin, f?llt nichtmal jemandem auf.

Stundenlang bin ich durch die n?chtlichen Stra?en gelaufen, niemand bemerkt mein Wegsein.
Aber nachts ist es sch?n hier, viel sch?ner als tags?ber.
Weniger Menschen, nur einige lachende, kichernde Leute, die wohl auf dem Weg nach Hause sind, viel zu laut erz?hlen f?r diese stillen Stunden. Aber alles ist laut, wenn es still ist. Sogar die Bl?tter fallen laut und ein Zug, der viele Kilometer entfernt ist macht viel zu viel L?rm.
Aber sch?n ist es.
28.10.05 02:20


Schlechte Tage.

Es gibt Tage, da w?re ich am liebsten nicht da. Irgendwie einfach weg, nicht existent. Oder doch zumindest gef?hllos, sowohl in k?rperlicher als auch in seelischer Hinsicht.
26.10.05 17:21


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